Mein Weg und
meine philosophie
wie ich auf den Hund gekommen bin
Was immer du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an.
Meine Philosophie
Ein guter Trainer hat meiner Meinung nach nicht die eine Philosophie und arbeitet auch nie nach einem bestimmten Prinzip. Jeder Hund und auch jeder Mensch ist individuell. So sollte es auch die Trainingsmethode sein.
Was ich allerdings grundsätzlich ausschließen kann, ist die Arbeit mit Zwangmitteln wie Strom, Stachelhalsband und allem was dem Hund Schmerzen zufügt. Der erste Paragraph des Tierschutzgesetzes „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ hat für mich oberste Priorität. Es gibt andere Wege als den Leinenruck oder das Zwicken in die Seite des Hundes.
Grenzen sind wichtig für das harmonische Zusammenleben. Wer seine Grenzen kennt, kann seine Freiheit voll ausleben. Aber eine Grenze setzen hat nichts mit körperlicher Gewalt zu tun.
Mein Weg
Mit 15 Jahren habe ich meinen ersten eigenen Hund aufwachsen sehen und auch erzogen. Ein schüchterner Border Collie, der bis zu seinem Ende sehr scheu gegenüber Fremden war aber auch sehr leicht zu erziehen war. Als ich mich mit meinem Partner 2017 für einen Australian-Shepherd Mischling entschied (oben zu sehen), dachte ich, es wird ähnlich einfach. Einfach gedacht. Das kleine Bündel hatte von Tag 1 an einen anderen Charakter. Man bekommt immer den Hund, den man braucht, nicht den, den man will. Bis heute ist und bleibt er ein launischer Bengel, den man einfach lieben muss!
Genau dieser Charakter und die Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben, haben mich zur Ausbildung zur Hundetrainerin bewogen. Niemand konnte mir die Antworten geben auf all die Fragen, die ich vor der Ausbildung hatte. Wer mehr wissen will, muss sich bilden. Ursprünglich nur für mich selbst gedacht wurde daraus eine Leidenschaft, die mich bewegt auch anderen Menschen zu helfen, die vor Problemen im Alltag stehen.